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14.07.2017, 10:57

So tickt der typische Schwarm-Investor

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Die Ergebnisse der Umfrage im Detail – einfach weiterklicken!

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Welche Stärken sind für Sie beim Crowdinvesting in Start-ups im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten wichtig?
Die überwiegende Mehrheit der Investoren auf Companisto gibt an, dass die Transparenz von Crowdinvesting-Projekten im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten bemerkenswert ist. Rund 54 Prozent finden Transparenz "wichtig", etwa 39 Prozent antworteten mit "eher wichtig". An zweiter Stelle steht das hohe Renditepotenzial von Crowdinvesting im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten, dann folgt die bessere Ermöglichung von Innovation.

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Ab welcher Rendite (im Exit-Fall) würden Sie Ihr Investment als einen wirtschaftlichen Erfolg ansehen?
Die Mehrheit der Investoren erwartet nach fünf Jahren eine Rendite ab 100 Prozent und liegt damit im Erwartungsbereich professioneller Venture-Capital-Investoren. Über die Hälfte der Investoren ist mit einer Rendite weniger als 100 Prozent nach fünf Jahren zufrieden. Rund ein Drittel der Investoren (33,6%) verspricht sich mindestens 50 Prozent Rendite. Lediglich knapp 20 Prozent erwarten in diesem Szenario eine Rendite von 300 Prozent oder mehr.

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Ein Start-up setzt seine Idee um und etabliert ein neues Produkt am Markt. Es muss jedoch später Insolvenz anmelden und Sie verlieren Ihr investiertes Kapital. Ist Ihr Investment ein Fehlschlag?
Investoren auf Companisto machen Ihren Erfolg zum Großteil an der Rendite fest. Aber: Sie wollen auch Innovationen ermöglichen. Selbst wenn sie einen Teil ihres Kapitals verlieren würden, sähe knapp ein Viertel der Investoren (rund 23%) das Investment trotzdem als Teilerfolg an.

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Die Companisto-Investoren sind der Plattform zufolge eigenverantwortlich, erfahren und verfügen über wirtschaftliches Know-how. Sie suchen die Schuld für einen Investmentverlust zuerst beim Start-up (rund 77%) , dann bei sich selbst (etwa 19 Prozent denken, sie tragen die alleinige Verantwortung, 48 Prozent sehen die überwiegende Verantwortung bei sich selbst) und zuletzt bei der vermittelnden Plattform (gut ein Prozent sieht die alleinige Schuld bei Companisto, rund 15 Prozent die überwiegende Verantwortung).

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Wie wichtig sind Ihnen folgende Kriterien bei Ihren Investitionsentscheidungen?
Bemerkenswert hier ist besonders, dass die Companisto-Investoren die Verwendung ihres Kapitals als wichtiger erachten als die Sicherheit und ihre Liquidität. Sie wollen eine Rendite mit ihren Investitionen erzielen und dabei Innovationen und soziales Engagement fördern. Sicherheit und Verfügbarkeit der Mittel spielen dagegen eine untergeordnete Rolle.

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Start-ups aus welchen Phasen sind attraktiv für Sie?
Besonders Startups aus Wachstumsphase (45%) und Reifephase (38%) sind sehr interessant für die Investoren auf Companisto. Auch Start-ups in der Aufbauphase sind attraktiv, geben 57 Prozent der Befragten an.

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Start-ups aus welchen Sektoren sind attraktiv für Sie?
Besonders Start-ups aus den Bereichen Technologie, IT und Kommunikation,
Dienstleistungen, Medizin, Gesundheit, Mobilität und Software sind für die Investoren auf Companisto attraktiv.

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Welche allgemeine Investmenterfahrung besitzen Sie?
Nur fünf Prozent der Investoren auf Companisto bezeichnen sich selbst als unerfahren im Investmentbereich. Die überwiegende Mehrheit (rund 95%) verfügt dagegen über Investmenterfahrung. Davon haben etwa 36 Prozent erste Investitionen getätigt, rund 30 Prozent investieren regelmäßig, ein Viertel (25,6%t) verfügt über langjährige Investmenterfahrung und 3,3 Prozent bezeichnet sich sogar selbst als Investmentprofi.

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Welche der folgenden Kategorien beschreibt am besten Ihre Beschäftigungsart?
Die große Mehrheit der Investoren ist finanziell abgesichert. Rund die Hälfte (57%) arbeitet in einem Angestelltenverhältnis, etwa ein Viertel (knapp 23%) ist selbstständig tätig. Knapp vier Prozent sind verbeamtet und zwei Prozent bezeichnen sich selbst als Privatiers. Die Companisto-Crowd ist divers: So gehören Studierende (rund 7%) ebenso zu den Investoren wie Rentner (2,6%) und Auszubildende (1%).

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Wie hoch ist das Jahresnettoeinkommen Ihres Haushalts?
Die Companisto-Investoren sind überwiegend relativ wohlhabend, was dem Mythos des Kleinanlegers widerspricht. Etwa 57 Prozent der Befragten gab an, über ein Haushaltsnettojahreseinkommen von 40.000 Euro oder mehr zu verfügen. Jeder dritte Investor (rund 30 Prozent) kann auf ein Haushaltsnettojahreseinkommen von 70.000 Euro oder mehr verweisen. Mehr als jeder zehnte Investor (11,3%) verfügt sogar über ein Haushaltsnettojahreseinkommen von 120.000 Euro oder mehr.

Eine Umfrage der Crowdinvesting-Plattform Companisto räumt mit dem Vorurteil auf, dass es sich bei Schwarm-Investoren überwiegend um unerfahrene Kleinanleger handelt.

95 Prozent der Crowd-Investoren sind erfahrene Anleger, wie aus einer Umfrage von Companisto, einer Plattform für Start-up-Finanzierung und nach eigenen Angaben Marktführer für Crowdinvesting in der DACH-Region, hervorgeht. Das Unternehmen hat dazu rund 2.300 ihrer Investoren zu ihrem Profil, Anlageerfahrung und Investitions-Präferenzen befragt. Zusätzlich wurden diese Daten mit der firmeneigenen Datenbank abgeglichen. So sollen repräsentative Aussagen möglich sein.


Detail-Ergebnisse der Befragung finden Sie in unserer Fotostrecke oben – einfach durchklicken!


Der typische Crowdinvestor
"Entgegen der oftmals vertretenen Meinung, dass insbesondere unerfahrene Kleinanleger beim Crowdinvesting zu riskanten Anlagen 'verführt' werden, ist der typische Companisto-Investor anlageerfahren, gut informiert und sucht die Balance zwischen Innovation und Rendite", sagt Tamo Zwinge, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens.

Der durchschnittliche Investor ist männlich (rund 84%) und 39 Jahre alt. Sein Durchschnittsinvestment liegt pro Unternehmen bei rund 600 Euro, sein Gesamtportfolio bei rund 2.100 Euro, das sich im Schnitt auf rund drei Investments verteilt. Der überwiegende Teil der Anleger (57%) verfügt über ein Haushaltsnettoeinkommen von über 40.000 Euro pro Jahr, rund 30 Prozent sogar über 70.000 Euro. Rund 57 Prozent arbeiten im Angestelltenverhältnis, etwa ein Viertel (23%) ist selbstständig.

Gefragte Start-ups
Insbesondere Start-ups in Wachstums- (45%) und Reifephase (38%) geben die Befragten als interessant an. Dabei werden folgende Branchen als attraktiv benannt: Technologie, IT und Kommunikation, Dienstleistungen, Medizin und Gesundheit, Mobilität und Software.

Die Befragten streuen das Risiko in ihrem Portfolio, die Mehrheit kennt sich mit Investitionen in Unternehmen aus. Der durchschnittliche Anteil der gesamten Portfolios von Crowdinvesting in Start-ups liegt bei 16 Prozent. Die Anleger investieren neben Start-ups in Aktien (62%), Aktienfonds (41%) und ETFs (rund 33%). Dabei investieren sie auch in weniger risikoreiche Anlageklassen wie Tagesgeldkonten (rund 44%), Sparpläne (etwa 28%) und Edelmetalle (rund 26%). Darüber hinaus ist Transparenz die Eigenschaft des Crowdinvestings, die rund 54 Prozent der Befragten im Vergleich zu anderen Investitionsmöglichkeiten besonders schätzen.

Renditeerwartung "im üblichen Erwartungsbereich"
Über die Hälfte der Investoren ist auf Sicht von fünf Jahren mit einer Rendite von weniger als 100 Prozent zufrieden. Rund ein Drittel (33,6%) verspricht sich mindestens 50 Prozent, und lediglich 20 Prozent erwarten mehr als 300 Prozent Rendite. "Damit liegen Crowd-Investoren im üblichen Erwartungsbereich für Venture-Capitalists", so Companisto-Gründer und -Geschäftsführer David Rhotert. (mb)

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